Los Lobos (dt.
Die Wölfe) wurden 1973 in Los Angeles von David Hidalgo, Louie Pérez, Conrad Lozano und Cesar Rosas als "Los Lobos Del Este De Los Angeles" gegründet. 1974 kam das Debüt-Album
Si Se Puede auf den Markt. Im Zuge der
Stray Cats legten Los Lobos, wie sie sich nun nannten, ihre akustischen Instrumente zur Seite und verbanden mit Hilfe von E-Gitarren Elemente von Rock, Pop und Latinomusik. 1978 erschien das Album
Just Another Band from East L. A..
Das 83er Album
...And a Time to Dance produzierten
T-Bone Burnett und Steve Berlin, der sich 1984 der Band anschloss. Auf dem Album war eine Mischung aus Swing, Blues und Folk zu hören.
Mit dem Album
How Will the Wolf Survive? (1985) und dem Titelsong kamen Los Lobos erstmals in höhere Regionen der Charts. Die Platte wurde auch von der Kritik hoch gelobt. Anfang 1987 erschien
By the Light of the Moon, das als ihr bis dato bestes Album gelobt wurde. Auf dem Album verbanden Los Lobos lateinamerikanische Instrumente mit traditionellem Rock'n'Roll.
1987 erschien mit
La Bamba ihr größter Single-Hit. Er erreichte sowohl in USA als auch in Großbritannien Platz 1 der Charts. Auch in der Schweiz war das Lied ganz vorne in den Charts, in Österreich auf 3, in Deutschland auf 7. Der Song war auf dem Soundtrack des Films
La Bamba erschienen, der über das Leben von
Ritchie Valens erzählt. Auch mit einem weiteren Valens-Cover aus dem Film,
Come On Let's Go erreichten sie nochmals die internationalen Charts. Auf dem 88er Album
La Pistola y el Corazon konnte man viele nordamerikanische und mexikanische Folksongs hören. 1989 legten Los Lobos eine Pause ein.
Bei dem Album
The Neighbourhood wirkten
Levon Helm und
John Hiatt mit. 1991 waren Los Lobos mit einem Song (
Bertha) auf dem
Grateful-Dead-Tributalbum
Deadicated vertreten. 1992 wurde
Kiko veröffentlicht, das wieder einen starken Latin Rock bot und als eines der besten Alben der Band gilt. In den 90ern wirkten sie bei verschiedenen Soundtracks und Tributalben für
Richard Thompson und
Buddy Holly mit. David Hidalgo und Louie Perez veröffentlichten Songs unter den Namen
Latin Playboys und Hounddog. 1995 nahmen Los Lobos zusammen mit Lalo Guerrero das Kinder-Konzeptalbum
Papa's Dream auf. 1996 kam
Collossal Head auf den Markt, das laut Kritik nach einer billigen
ZZ-Top-Imitation klang.
Danach erschienen noch die Alben
This Time (1999),
El cancionero mas y mas (4 CDs; 2000),
Good Morning Aztlán (2002),
The Ride (2004) und die DVD
Live at the Fillmore (2004).